Innenstadt von Rheinböllen in Städtebauförderung aufgenommen

Die Stadt Rheinböllen im Rhein-Hunsrück-Kreis wird mit dem Gebiet „Innenstadt“ in das Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Nachhaltige Stadt“ aufgenommen, wie Innenminister Roger Lewentz mitteilt. „Die vorgelegten Bewerbungsunterlagen haben gezeigt, dass das von der Stadt vorgeschlagene Gebiet 'Innenstadt' gut in das Programmprofil passt“, so der Innenminister.

Rheinböllen kann bereits für das Programmjahr 2021 Fördermittel beantragen. Im ersten Schritt ist eine qualifizierte Vorbereitung der städtebaulichen Gesamtmaßnahme wichtig. „Mit Blick auf die gesamtstädtische Entwicklung und die bestehenden Entwicklungsansätze stehen nun die vorbereitenden Untersuchungen im Vordergrund. Zentral ist dabei die Erarbeitung des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes. Die Stadt kann aber auch erste wichtige Baumaßnahmen in Angriff nehmen“, so der Minister. 

Das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ ist im Stadterneuerungskonzept des Landes das Förderinstrument, über das innerstädtische Bereiche oder auch Brachflächen mit besonderem städtebaulichem, wirtschaftlichem oder demografischem Erneuerungsbedarf entwickelt werden können. Auch die Entwicklung von Grün- und Wasserflächen wird mit dem Programm gefördert.

„Das flexible Fördersystem der Städtebauförderung bewährt sich immer wieder. Besonders die Erneuerung von Innenstädten, die Aufwertung von Gebieten mit Erneuerungsbedarf und die Entwicklung ganzheitlicher Projekte mit starken lokalen und regionalen Impulsen werden mit den Mitteln gezielt unterstützt“, betonte Lewentz.