Lewentz würdigt herausragende Verdienste im Sport

Sportminister Roger Lewentz hat Elke Laubscher (Frankenstein), Günter Achatz (Bodenheim), Johannes Kessler (Urmitz), Rolf Schwabbacher (Hahnenbach) und Werner Wagner (Friedelsheim) für ihr langjähriges Engagement mit dem Sport-Obelisken ausgezeichnet.

„Alle Preisträgerinnen und Preisträger eint ihr jahrzehntelanger Einsatz im Sport. Beharrlich, mit Herzblut und Leidenschaft haben sie sich engagiert und dabei viel bewegt. Dafür gebührt ihnen unser Dank und unsere Anerkennung“, sagte Lewentz der Preisverleihung in Mainz.

Elke Laubschers Leidenschaft gilt dem Turnen. 1959 begann sie ihre sportliche Laufbahn im Turnverein 1910 Frankenstein. Ab 1966 ist sie als Übungsleiterin und ab 1984 als Organisationsleiterin und Vereinsmanagerin mit vielfältigen Aufgaben für ihrem Heimatverein engagiert im Einsatz. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass Frau Laubscher seit 50 Jahren ununterbrochen als Übungsleiterin  tätig ist. Außerhalb ihres Vereins hat sie ihr Wissen und Können für den Sportbund-Pfalz, für die Kreisverwaltung Kaiserslautern, für den Turngau Sickingen und für den Pfälzer Turnerbund eingebracht.  Neben Ehrungen des Sportbundes Pfalz, des Deutschen Turnerbundes und der Gemeinde Frankenstein wurde Frau Laubscher im Oktober 2010 mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Elke Laubscher wurde in Abwesenheit geehrt.

Günter Achatz trat 1962 beim Turnverein 1848 Bodenheim ein. Er ist seit   50 Jahren im Vorstand und seit 2004 als Vorsitzender des Vereins aktiv. Für den Verein war er als Schriftführer, Turnwart und Oberturnwart tätig. Neben seinen verschiedenen Funktionen als Übungsleiter  war er 21 Jahre  aktiver Turner. Für den Rheinhessischen Turnerbund war er neun Jahre als Landeskunstturnwart im Kunstturnausschuss des Deutschen Turnerbundes aktiv. Er engagierte sich als Liga- und Wettkampf Obmann für den Rheinhessischen Turnverband. Darüber hinaus organisierte  er zahlreiche Sportveranstaltungen. 2008 gründete er zusammen mit einer Partnerin eine Turntalentschule, die 2009 vom Deutschen Turnerbund anerkannt wurde. Seit 1994 war Herr Achatz in verschiedenen Ausschüssen der Gemeinde Bodenheim und von 2004 bis 2009 im Gemeinderat aktiv.

Johannes Kesslers Engagement gilt der Leichtathletik. Als aktiver Sportler war er sehr erfolgreich. Neben zahlreichen Rheinlandmeistertiteln gewann er in den Seniorenklassen Deutsche-, Europa- und Weltmeisterschaften in den Laufwettbewerben. Für den Verein DJK Neuwied LC in der Leichtathletik Gemeinschaft Rhein-Wied war er als Trainer tätig und war dort 30 Jahre Vorsitzender. Seit über 50 Jahren ist er als Kampfrichter im Einsatz. Als Beauftragter für Statistik im Leichtathletikverband Rheinland wirkt er insbesondere bei der Erstellung der umfangreichen Jahrbücher mit. Sein Engagement wurde unter anderem vom Sportbund Rheinland, vom Landessportbund Rheinland-Pfalz und vom Deutschen Leichtathletikverband gewürdigt.

Rolf Schwabbachers Vielseitigkeit ist kaum zu übertreffen. Er ist auf den Gebieten der Leichtathletik, des Kunstturnen, des Rasenkraftsports und Wandern aktiv. Im TV Hahnenbach 1961 ist er seit 1962 Mitglied. Hier war er zehn Jahre 1. Vorsitzender,  zwölf Jahre Geschäftsführer und 26 Jahre Abteilungsleiter in verschiedenen Abteilungen. In der Kunstturnvereinigung Nahetal-Niederwörresbach 1995 (KTV) ist er seit 2008 Mitglied, wo er jahrelang die Funktionen als Kommissarischer Vorsitzender.ausübte. Auf Kreisebene war er zwölf Jahre KTV Beauftragter des Turngau Nahetal. Bei den Wanderfreunde Kirn-Sulzbach ist Herr Schwabbacher seit 2001 Mitglied und war hier stellvertretender Vorsitzender. Für den Rasenkraftsport- und Tauziehverband Rheinland-Pfalz war fast zwei Jahrzehnte als Stellvertretender Landesvorsitzender im Einsatz.  Herr Schwabbacher wurde bereits mehrfach für seinen Einsatz vom vom Leichtathletikverband Rheinland, vom Deutschen Leichtathletik Verband, vom Deutschen Turnerbund und vom Deutschen Rasenkraftsport- und Tauziehverband ausgezeichnet.

Werner Wagner hat sich dem Fußball verschrieben.  Seit 1979 führt er als Vorsitzender die Geschicke des TuS Friedelsheim. Er engagiert sich in großem Ausmaße seit nunmehr 47 Jahren für den Sportverein, der für seine rund 500 Mitglieder die Sportarten Fußball, Turnen und Badminton anbietet. In seiner Funktion setzt sich Wagner unaufhaltsam für den Verein und die Belange alle Vereinsmitglieder ein. Werner Wagner wurde in Abwesenheit geehrt.

Seit 1997 werden mit dem Sport-Obelisken sowohl herausragende Leistungen von Sportlern mit Vorbildfunktion gewürdigt, als auch das Engagement von Menschen, die sich über viele Jahre ehrenamtlich in besonderem Maße für den Sport in Rheinland-Pfalz eingesetzt haben. Der Sport-Obelisk wird pro Jahr an fünf Preisträger vergeben.