Lewentz: Zum Start 20 Kommunen im „Netzwerk Digitale Dörfer RLP“

Mit einer digitalen Auftaktveranstaltung hat das „Netzwerk Digitale Dörfer RLP“ offiziell seine Arbeit aufgenommen. Es soll in Fragen der Digitalisierung die Zusammenarbeit der rheinland-pfälzischen Kommunen weiter stärken.

„Die Chance, durch den Austausch guter Praxisbeispiele Insellösungen zu vermeiden und voneinander zu profitieren spricht in jedem Fall für den interkommunalen Austausch im Netzwerk. Dass dem Netzwerk bereits zu Beginn 20 Kommunen angehören, belegt das große Interesse und die Bedeutung des Themas“, betonte Innenminister Roger Lewentz in seiner Videobotschaft an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Der Minister hatte das Netzwerk im Dezember 2020 ins Leben gerufen. Es soll an die Erfahrungen der Projektgemeinden (Verbandsgemeinden Eisenberg und Göllheim sowie Betzdorf-Gebhardshain) anknüpfen, die als „Digitale Dörfer“ bundesweit Beachtung gefunden haben und bespielgebend für die Digitalisierung im ländlichen Raum sind. Es bietet außerdem eine zentrale Plattform, um in Fragen der Digitalisierung voneinander zu lernen und einen Wissens- und Erfahrungsaustausch zu etablieren. Die Projektgemeinden werden in diesem Rahmen bis 2023 als Transferstelle mit rund 400.000 Euro gefördert. 

„Nicht jede Kommune muss das Rad neu erfinden. Voneinander lernen, gemeinsam Ideen entwickeln, nach vorne denken und dabei den Menschen die Digitalisierung näher bringen, das ist das Ziel des Netzwerks. Dazu gehört es auch, Herausforderungen anzugehen und gemeinsam Lösungen zu finden“, so Lewentz. 

Bereits seit 2015 haben die drei Modellgemeinden in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) in Kaiserslautern digitale Lösungen für Kommunen erprobt. Dem „Netzwerk Digitale Dörfer RLP“ können sich interessierte Verbands- und Ortsgemeinden sowie Landkreise anschließen.