Machbarkeitsstudie für neue Siedlungsflächen in Ahrbrück

Das Innenministerium hat eine Machbarkeitsstudie zur Umwandlung eines ehemaligen Werksgeländes der Firma Brohl Wellpappe in der Ortsgemeinde Ahrbrück (Landkreis Ahrweiler) gestartet. Auf dem Gelände sollen Ersatzsiedlungsflächen für Betroffene der Flutkatastrophe im Ahrtal geschaffen werden.

Die Wiederaufbaubeauftragte, Innenstaatssekretärin Nicole Steingaß, informierte den Ahrbrücker Ortsbürgermeister Walter Radermacher bei der dortigen Einwohnerversammlung offiziell über den Beginn der Machbarkeitsstudie.

„Nach der Flut im Ahrtal können oder wollen einige Menschen künftig nicht mehr an ihren bisherigen Wohnorten bleiben. Wir unterstützen die Kommunen dabei, für diese Menschen neue und sichere Wohnmöglichkeiten in der Nähe ihrer bisherigen Heimat zu schaffen. Mit der Beauftragung der Machbarkeitsstudie durch das Land gehen wir gemeinsam mit der Gemeinde Ahrbrück den ersten Schritt zur Umwandlung des ehemaligen Fabrikgeländes in neuen Wohnraum. Mit dem Konversionsprojekt wollen wir dazu beitragen, das Ahrtal für seine Bewohnerinnen und Bewohner auch künftig als attraktiven Lebensraum zu erhalten“, sagte Staatssekretärin Steingaß.