Rund eine Million Euro zur Stadtentwicklung in Idar-Oberstein

Die Stadt Idar-Oberstein erhält für das Programmjahr 2019 aus dem Bund-Länder-Programm „Aktive Stadtzentren“ weitere 1,04 Millionen Euro Städtebauförderungsmittel, um die laufende Entwicklung der Innenstadt fortzuführen, wie Staatssekretärin Nicole Steingaß bei der Übergabe des Bewilligungsbescheides in Idar-Oberstein mitgeteilt hat.

 Im August 2019 hat die Stadt bereits eine Förderung in Höhe von einer Million Euro erhalten.

Land und Bund unterstützen seit 2009 die Entwicklung im Fördergebiet „Innenstadt Stadtteil Oberstein“ und haben seither einschließlich der Bewilligung des Programmjahres 2019 rund acht Millionen Euro bereitgestellt. „Innenstädte sind das Aushängeschild einer jeden Stadt. Mit den Fördermitteln aus 2019 kann die Idar-Oberstein wichtige Maßnahmen umsetzen, die die Innenstadt in vielerlei Hinsicht attraktiver gestalten. Die Abbrucharbeiten in der Austraße und der Fußgängerverbindung Mainzer Straße/Platz auf der Idar werden das Stadtbild neu ordnen und langfristig positiv prägen. Es ist begrüßenswert, dass die Stadt mit der geplanten Erschließung des Wohngebietes Schloßerg durch den Öffentlichen Personennahverkehr das bestehende Mobilitätsangebot für die Menschen vor Ort erweitern und verbessern wird“, so Steingaß.

Das Programm „Aktive Stadtzentren“ ist im Stadterneuerungskonzept des Landes das Förderinstrument zur Entwicklung der Innenstädte, um sie als Standorte für Wirtschaft und Kultur sowie als Orte zum Wohnen, Arbeiten und Leben zu erhalten.

Die Bandbreite der Städtebauförderung umfasst acht Schwerpunkte und reicht unter anderem von den Förderprogrammen „Soziale Stadt“ und „Stadtumbau“ über „Historische Stadt“ bis zu „Aktive Stadtzentren“. „Die Städtebauförderung hat sich bestens bewährt, um Städte in ihrer Entwicklung mit neuen Impulsen voranzubringen, Wohnquartiere für die Menschen attraktiver zu machen oder sozialen Brennpunkten entgegenzuwirken“, so Staatssekretärin Steingaß. Ziel sei es, die gewachsene bauliche Struktur der Städte und Gemeinden zu erhalten und zeitgemäß fortzuentwickeln, um neue Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen.

Im Programmjahr 2019 standen in der Städtebauförderung insgesamt bis zu 90 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln bereit. Im Zeitraum von 2010 bis 2018 profitierten rund 190 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften mit etwa 600 Millionen Euro.