Bundeskommission bereist Sieger des Landeswettbewerbs

Über die Landesentscheide 2017 und 2018 haben sich die vier Dorferneuerungsgemeinden Bettingen (VG Bitburger Land, Eifelkreis Bitburg-Prüm), Basberg (VG Gerolstein, Landkreis Vulkaneifel), Oberhausen an der Nahe (VG Rüdesheim, Landkreis Bad Kreuznach) und Rumbach (VG Dahner Felsenland, Landkreis Südwestpfalz) für die Teilnahme am Bundesentscheid „Unser Dorf hat Zukunft“ 2019 qualifiziert.

Bundesweit hatten sich 1873 Gemeinden am Wettbewerb beteiligt, davon haben sich 30 Dörfer für den Bundesentscheid 2019 über Kreis-, Gebiets- und Landesentscheide qualifiziert. Bei diesem für den ländlichen Raum sehr wichtigen Wettbewerb spielen insbesondere die nachhaltige Gestaltung der Zukunft sowie die Aktivitäten und das Engagement der Dorfgemeinschaft eine wichtige Rolle.

Jetzt steht die Bereisung und Bewertung dieser Dörfer durch die Bundeskommission an. Die Besuche vor Ort in Rheinland-Pfalz finden jeweils statt am: 

Dienstag, 18. Juni 2019

Ortsgemeinde Oberhausen an der Nahe von 10:00 bis 13:00 Uhr

Mittwoch, 19. Juni 2019

Ortsgemeinde Bettingen von 10:00 bis 13:00 Uhr

Mittwoch, 19. Juni 2019

Ortsgemeinde Basberg von 14:45 bis 17:45 Uhr

Mittwoch, 10. Juli 2019

Ortsgemeinde Rumbach von 15:45 bis 18:45 Uhr

„Ich wünsche den vier rheinland-pfälzischen Gemeinden viel Erfolg und bin fest davon überzeugt, dass alle ein sehr gutes Ergebnis erzielen werden", sagte Innenminister Roger Lewentz. Alle hätten hervorragende Arbeit in der Dorferneuerung geleistet. „Diese Gemeinden haben den Beweis angetreten, dass eine starke Dorfgemeinschaft positive Veränderungen in unseren Dörfern bewirken kann“, so der Minister. Die Ortsgemeinden haben ihre Anstrengungen auf die attraktive Gestaltung der Ortskerne und damit auf die Stärkung der Innenentwicklung konzentriert. 

Insgesamt hatten sich am Dorfwettbewerb landesweit 334 Gemeinden beteiligt. Mit diesem hervorragenden Beteiligungsergebnis nimmt Rheinland-Pfalz bundesweit betrachtet hinter Nordrhein-Westfalen einen hervorragenden zweiten Platz ein. „Dies ist ein toller Erfolg und macht deutlich, welch hohen Stellenwert der Wettbewerb bei den rheinland-pfälzischen Gemeinden einnimmt“, so Lewentz. Als besondere Anerkennung für ihr Engagement winken den teilnehmenden Gemeinden auf Bundesebene neben Gold, Silber oder Bronzeplaketten auch erstmals Preisgelder (Gold: 15.000 Euro; Silber: 10.000 Euro; Bronze: 5.000 Euro).