Erster länderübergreifender Sicherheits-Aktionstag

Am heutigen Freitag führen die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz erstmals einen länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheits-Aktionstag zur Stärkung der Sicherheit im öffentlichen Raum durch.

Die Polizeipräsidien Unterfranken (BY), Mannheim (BW), Wiesbaden (HE) sowie alle Polizeibehörden in Rheinland-Pfalz setzen eine Vielzahl von Einsatzkräften ein, um mit zielgerichteten Fahndungs- und Kontrollaktionen konsequent gegen Straftäter vorzugehen und deutliche polizeiliche Präsenz zu zeigen.

Straftaten im öffentlichen Raum beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung empfindlich. Hier gilt es ein starkes Zeichen zu setzen. Vor diesem Hintergrund wollen die Partner aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz an die Erfolge der bestehenden Kooperation anknüpfen und die länderübergreifende Zusammenarbeit auch auf den Bereich der Sicherheit im öffentlichen Raum ausweiten.
Im Juni 2016 unterzeichneten die Innenminister der Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz die Kooperationsvereinbarung zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchkriminalität. Als wichtiger Teil einer ganzheitlichen Strategie hat die länderübergreifende Zusammenarbeit zu den bisherigen Fahndungs- und Ermittlungserfolgen in diesem Deliktsfeld beigetragen. Über die Landesgrenzen hinweg waren die Fallzahlen des Wohnungseinbruchdiebstahls in den vergangenen beiden Jahren deutlich zurückgegangen.

Vor diesem Hintergrund hatten sich die Polizeiführungen der beteiligten Länder im Oktober letzten Jahres darauf verständigt, die etablierte und erfolgreiche Zusammenarbeit auf den Bereich der Sicherheit im öffentlichen Raum auszuweiten. „Straftaten enden nicht an einer Landesgrenze, deshalb ist es wichtig, dass wir uns auch im Verbund für eine konsequente Verfolgung einsetzen.“, so Nicole Steingaß, Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Innenministerium. 

Der heutige länderübergreifende Fahndungs- und Sicherheits-Aktionstag ist Teil eines Maßnahmenbündels, das passgenau für diesen Bereich erarbeitet wurde. Nicht zuletzt durch intensive, ganzheitliche (Verkehrs-)Kontrollen wollen die Bundesländer gemeinsam Straftaten und Sicherheitsstörungen im öffentlichen Raum reduzieren, den Fahndungsdruck insbesondere auf überregional agierende Mehrfach- und Intensivstraftäter erhöhen und somit auch zu einer Verbesserung des Sicherheitsgefühls beitragen.