Fortbildungsklasse © MdI RLP / HoeV

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Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Wenn man damit aufhört, treibt man zurück.

Laotse
Fortbildungsbedarf

Zur Planung einer Fortbildung sollten sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter intensiv mit diesem Angebot auseinandersetzen und sich fragen, welche Fortbildung für sie geeignet ist.

Tipps zur Planung:

  • Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Fortbildungsplanung!
  • Beantworten Sie die Fragen nicht übereilt. Ergänzen und ändern Sie Ihre Feststellungen unter Einbeziehung der täglichen und bereits bekannten künftigen Anforderungen.
  • Bitten Sie Ihre Vorgesetzte oder Ihren Vorgesetzten um ein Planungsgespräch, gegebenenfalls im Rahmen des Mitarbeitergesprächs

Der Ermittlung Ihres individuellen Fortbildungsbedarfs sollten Sie folgende Fragen zu Grunde legen:

  • Welche Fähigkeiten und Kenntnisse sind für meinen jetzigen/künftigen Aufgabenbereich besonders wichtig?
  • Welche fachlichen, führungsbezogenen, methodischen und sozialen Kompetenzen habe ich bereits?
  • Welche fachlichen, führungsbezogenen, methodischen und sozialen Kompetenzen sollten durch Fortbildung erworben bzw. unterstützt werden?
  • Welche Seminare/Seminarreihen sind zur Erreichung dieses Ziels geeignet?
  • Wo finde ich geeignete Seminare?
  • Ist zu erwarten, dass ich das Gelernte am Arbeitsplatz sinnvoll einsetzen kann?

Weitere Unterstützung erhalten Sie durch die „Arbeitshilfe zur Ermittlung des persönlichen Fortbildungsbedarfs.

Ihr gutes Recht

Fortbildung ist im öffentlichen Dienst ein zunehmend wichtiges Thema, welches - wie nahezu alle Lebensbereiche - auch der rechtlichen Regelung bedarf. Kaum jemand kennt die aktuellen rheinland-pfälzischen Regelungen zur Fortbildung, zumal sie über viele verschiedene Vorschriften „verstreut“ sind.

Ob Sie sich als Mitarbeiterin beziehungsweise Mitarbeiter selbst fortbilden oder als Vorgesetzte beziehungsweise Vorgesetzter Verantwortung für die Fortbildung Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen:
Sie sollten Ihre Rechte und Pflichten kennen.

Die Informationsschrift „Fortbildung – Ihr gutes Recht“, die hier als Download zur Verfügung steht, gibt Ihnen einen Überblick über wichtige rechtliche Grundlagen der Fortbildung

Fortbildung als Führungsaufgabe

Die wichtigste Ressource der öffentlichen Verwaltung ist ihr Personal. Dessen Qualifizierung ist ständige Notwendigkeit und Herausforderung. Deshalb ist Fortbildung auch eine wichtige Führungsaufgabe. Dies gilt sowohl für die Fortbildungsplanung als Steuerungsinstrument berufsbegleitender Lernprozesse als auch für die Sicherung des Praxistransfers der Fortbildungsinhalte durch unterstützende Begleitung seitens des Vorgesetzten.

Der Nutzen der Fortbildung steht und fällt mit der praktischen Anwendung des erworbenen Wissens bzw. der erworbenen Kompetenzen. Um einen dauerhaften Lernerfolg durch Praxistransfer zu erreichen, ist neben der Eigeninitiative der Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Unterstützung seitens der unmittelbaren Vorgesetzten erforderlich.

Ein lernförderndes Umfeld sowie die Möglichkeit der zeitnahen Erprobung und Umsetzung des neu erworbenen Wissens unterstützen den Erfolg der Maßnahme. Damit Fortbildung einen unmittelbaren Nutzen am Arbeitsplatz zeigen kann, sind die unmittelbaren Vorgesetzten in den Qualifizierungsprozess einzubinden. Fortbildungsgespräche zwischen Vorgesetzter bzw. Vorgesetztem und Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterin können hierzu einen Beitrag leisten. Sie können auch in das Mitarbeitergespräch integriert werden.

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