Blick auf Boppard von der Filsener Ley im Frühling. © Dominik Ketz/Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

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© Dominik Ketz/Rheinland-Pfalz Tourismus GmbHRLP Tourismus / Dominik Ketz

Das Umsetzungskonzept

Das Umsetzungskonzept zum Masterplan WOM will eine Bestandsaufnahme darüber geben, welche Visionen seit Bestehen des Masterplanes bereits angegangen worden sind. Es wird Antworten auf folgende Fragen finden: Welche Projekte werden zurzeit umgesetzt? Und: Welche Ziele und Maßnahmen sollen in zukünftigen Jahren angegangen werden? Betreut wird der Prozess durch das Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung. Es organisiert den Prozess gemeinsam mit der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, dem Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal, dem Ministerium des Innern und für Sport sowie dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur sowie dem Land Hessen. Der Prozess wird in seiner Beteiligungsphase vom Büro entra aus Winnweiler/Pfalz extern begleitet. Mehr zur Organisation hier.

Der Umsetzungsprozess wurde im Mai 2014 gestartet. Seitdem haben die verschiedenen Arbeitskreise mehrfach getagt und erste Projekte und Maßnahmen zur Verwirklichung der im Masterplan definierten Visionen erarbeitet. Thematisch nach den Schwerpunktthemen der Masterplan-Visionen strukturiert, haben sich hierzu fünf Arbeitskreise formiert:

Arbeitskreis „Kulturelles Erbe, Baukultur, Landschaftsschutz“

Dieser bei der SGD Nord angesiedelte Arbeitskreis untersucht die Vision „Schutz und Entwicklung der Kulturlandschaft / Pflege der Baukultur“. Dazu werden unter dem Blickpunkt des materiellen Kulturerbes der Erhalt und die Pflege von Kulturdenkmälern, der städtebauliche Ensembleschutz, die Projekte der Initiative Baukultur, die Entwicklung der Kulturlandschaft sowie die energetische Sanierung näher beleuchtet.

Präsentation des Arbeitskreises auf der Regionalkonferenz.

Arbeitskreis „Wirtschaft“

Die Vision „Zukunftsfähige Kommunen mit Standort- und Lebensqualität“ und „Attraktiver Standort für Unternehmen“ werden durch diesen Arbeitskreis dargestellt. Themen sind Wirtschaftsförderungskonzepte und Flächenmanagement, regionale Image- und Standortmarketings sowie Cluster zur weiteren Definition des Wirtschaftsraums „Welterbe Oberes Mittelrheintal“. Des Weiteren werden Verbesserungen der Rahmenbedingungen in der Daseinsvorsorge, der Vernetzung und Kommunikation sowie der Fachkräfte und der Qualifizierungsmöglichkeiten untersucht. Der Arbeitskreis wird vom Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal geleitet.

Präsentation des Arbeitskreises auf der Regionalkonferenz.

Arbeitskreis „Tourismus“

Ziel dieses Arbeitskreises ist es, die Vision „Naturnaher und kulturorientierter Tourismus mit regionalem Profil und regionalen Genussprodukten“ zu überprüfen. Die Leitung übernimmt dabei die Romantischer Rhein Tourismus GmbH. Die Aufgabe des Arbeitskreises besteht darin, sich folgenden Themen zu nähern: Steigerung von Qualität und Service, Entwicklung und Profilierung touristischer Angebote, Verlängerung der touristischen Saison, Barrierefreiheit, Betriebsnachfolge und Modernisierung touristischer Betriebe. Es soll über ein einheitliches Marketing sowie um Vernetzung und Kommunikation zwischen dem Tourismus, der Kultur und des Weinbaus im Welterbetal als auch über das immaterielle Kulturerbe / die touristische Inwertsetzung des Kulturerbes verhandelt werden.

Präsentation des Arbeitskreises auf der Regionalkonferenz.

Arbeitskreis „Mobilität und Verkehr“

Hier werden die Visionen „Mehr Ruhe im WOM“, „Zukunftsfähige Mobilität“, sowie „Verkehrsinfrastruktur“ dargestellt. Die Inhalte und Aufgaben des Arbeitskreises bestehen darin, Themen wie die Stärkung des ÖPNV, der Bahnhofsgestaltung, der Reduzierung des Bahnlärms, des Fährbetriebes, der Radwegeinfrastruktur aber auch der allgemeinen Verkehrsinfrastruktur zu untersuchen. Die Leitung erfolgt hierbei durch das Ministerium des Innern und für Sport (MdI).

Präsentation des Arbeitskreises auf der Regionalkonferenz.

Arbeitskreis „Zukunftsfähigkeit“

Die Visionen „Attraktiv für junge Menschen“, „Identität und Verantwortung für das WOM“ und „ Koordinierte Zusammenarbeit, Vernetzung und Ehrenamt“ bilden die Parameter dieses Arbeitskreises, dessen Leitung im Innenministerium wahrgenommen wird. Um der Bearbeitung der Visionen gerecht zu werden, wird hier die interkommunale und überregionale Zusammenarbeit, die Organisationsstrukturen, die demografische Entwicklung im Tal sowie die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen in der Region genauer betrachtet werden. Außerdem soll untersucht werden, wie das „Wir“-Gefühl, die regionale Identität, das Welterbeimage sowie das Ehrenamt gestärkt werden kann.  

Präsentation des Arbeitskreises auf der Regionalkonferenz.

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