Hügellanschaft in Ruanda © ISIM RLP

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Fakten zu Land und Leute

  • Von 1884/85 bis 1918/19 war Ruanda Teil der deutschen Kolonie „Deutsch-Ostafrika“. 
  • 1962 erhielt es seine Unabhängigkeit von der UNO-Mandatsmacht Belgien. 
  • Es liegt im zentralafrikanischen Hochland knapp südlich des Äquators in der Region der „Großen Seen” (Viktoriasee, Tanganyikasee, Kivusee, Eduardsee). 
  • Im Nationalpark der Virunga-Vulkane im Nordwesten des Landes leben die letzten Berggorillas. 
  • Die Menschen in Ruanda arbeiten zu drei Viertel in der Landwirtschaft, von deren Erzeugnissen und Weiterverarbeitung sie leben. 
  • Weitere zunehmend wichtige Bereiche sind der Dienstleistungssektor und der Tourismus. 
  • Der Stellenwert der Informations- und Kommunikationstechnologie in Ruanda steigt zudem kontinuierlich. 
  • Noch heute ist Ruanda gezeichnet vom Bürgerkrieg und dem Genozid im Jahr 1994. 
  • Es gibt Schätzungen, dass in den drei Monaten April bis Juni 1994 über eine Million Menschen ermordet wurden. 
  • Die wirtschaftlichen Rahmendaten Ruandas sind im Vergleich zu anderen Ländern in der Region gut. 
  • Das Wirtschaftswachstum erreicht seit Jahren gute Werte und liegt weit über dem afrikanischen Durchschnitt. Dennoch gibt es noch viel zu tun. 
  • Trotz der beachtlichen Fortschritte lebt weit über die Hälfte der Bevölkerung von weniger als einem US-Dollar am Tag und die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 58 Jahre.