Infrastrukturen haben in unseren Gesellschaften die Funktion von Lebensadern. Wir sind darauf angewiesen, dass die Versorgung mit Energie und Wasser, mit Informationstechnik und Mobilität zuverlässig funktioniert.

Auszug aus dem Vorwort des BMI zum Schutz Kritischer Infrastrukturen-Basisschutzkonzept

Schutz kritischer Infrastrukturen

Der Schutz dieser Kritischen Infrastrukturen ist eine Aufgabe, die Staat und Unternehmen bzw. Betreiber und auch die Öffentlichkeit gemeinsam zu bewältigen haben. Deshalb wurde beim Innenministerium in Mainz eine Koordinierungsstelle eingerichtet, die mit Betreibern Kritischer Infrastrukturen, mit Behörden und Verbänden Netzwerke bilden und Konzepte zum Schutz Kritischer Infrastrukturen erarbeiten und umsetzen soll.

Kritische Infrastrukturen können durch natürliche Ereignisse wie zum Beispiel Extremwetterlagen und Erdbeben, aber auch durch menschliches Versagen oder auch durch kriminelle Akte wie Terroranschläge gefährdet werden. Daher ist es wichtig, dass der Staat und die Wirtschaft den Dialog über diese Themen verstärken und gemeinsame Lösungen für mehr Sicherheit entwickeln.

Die Stromversorgung nimmt eine Schlüsselstellung bei den Kritischen Infrastrukturen ein, weil die Abhängigkeit unserer Gesellschaft von einer funktionierenden Stromversorgung immer weiter zunimmt. Die Landesregierung steht deshalb mit den vorgelagerten Stromnetzbetreibern (110-kV-Hochspannungsnetz) in Rheinland-Pfalz in einem ständigen Erfahrungsaustausch. In Abstimmung mit den Energieversorgungsunternehmen wurde für die Kommunen eine Checkliste für Einsatzmaßnahmen bei Stromausfall erstellt. Es wurden klare Meldewege und Notfallerreichbarkeiten abgesprochen.

Weitere Informationen zum Schutz Kritischer Infrastrukturen erfahren Sie auch auf der Internetseite des Bundesamts für Bevölkerungschutz und Katastrophenhilfe (BBK).