Islamismus ist ein Sammelbegriff, unter dem stark politisierte, extremistische Strömungen innerhalb des Islam zusammengefasst werden. Gemeinsam ist Islamisten die Überzeugung, dass aus den islamischen Überlieferungen eine eindeutige, absolut gültige Staats- und Gesellschaftsform abgeleitet werden kann, die keine andere Religion oder Weltanschauung neben sich gelten lässt.

Die Verfassungsschutzbehörden beobachten nicht den Islam in seiner Vielfalt an Traditionen oder „die“ Muslime. Der Islam ist eine Weltreligion, deren Anhänger ihren Glauben in ganz überwältigender Mehrheit friedlich praktizieren und selbst unter islamistischem Dogmatismus und Terrorismus leiden. Für Muslime gilt in Deutschland wie für alle anderen Anhänger einer Religion auch das Grundrecht auf Religionsfreiheit.

In den Blick der Verfassungsschutzbehörden geraten nur Islamisten, die danach streben, eine religiös verabsolutierte und totalitäre Staatsordnung zu errichten, die mit den Prinzipien der freiheitlichen demokratischen Grundordnung unvereinbar ist. Die wichtigsten islamistischen Beobachtungsobjekte des Verfassungsschutzes in Rheinland-Pfalz finden sie hier.

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