Linksextremismus

Linksextremistische Bestrebungen haben zum Ziel, die freiheitliche demokratische Grundordnung abzuschaffen und durch ein kommunistisches oder anarchistisches Gesellschaftsmodell zu ersetzen. Revolutionär-marxistische Organisationen setzen auf traditionelle Konzepte eines langfristig ausgerichteten Klassenkampfes. Anarchisten, zu denen auch so genannte Autonome zählen, lehnen jede staatliche Autorität  und das Gewaltmonopol des Staates ab; ihr Selbstverständnis ist von der Vorstellung eines freien, selbstbestimmten Lebens in „herrschaftsfreien” Räumen geprägt.

Oft beteiligen sich Linksextremisten in breiten, von zivilgesellschaftlichen Gruppen getragenen Bündnissen und versuchen, diese im Sinne ihrer systemüberwindenden Bestrebungen zu instrumentalisieren.

Besorgniserregend ist die kontinuierlich gesunkene Hemmschwelle zur Gewaltanwendung seitens gewaltorientierter Linksextremisten gegenüber Vertretern des Staates wie Polizeibeamtinnen und -beamte und gegen politische Gegner.

Dem linksextremistischen Spektrum in Rheinland-Pfalz gehören schätzungsweise insgesamt etwa 500 Personen an, ca. 100 von ihnen gelten als gewaltorientiert.

Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Verfassungsschutzbericht.