„Die Caritas war da, als die Menschen sie am dringendsten gebraucht hat – unmittelbar nach der Katastrophe und in den vielen Monaten und Jahren danach. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben zugehört, angepackt, Orientierung gegeben und Menschen ganz konkret dabei unterstützt, wieder auf die Beine zu kommen. Sie sind geblieben, auch als aus der unmittelbaren Nothilfe ein langer Weg des Wiederaufbaus wurde. Dafür gebührt ihnen unser großer Dank und unsere Anerkennung“, sagte Staatssekretär Dirk Herber in Bad Neuenahr-Ahrweiler.
Seit der Flutkatastrophe im Juli 2021 hat die Caritas Menschen im Ahrtal bei der Bewältigung der Folgen begleitet. Aus der akuten Nothilfe entwickelte sich ein eigenständiger Fachdienst. Die Unterstützung reichte von der Hilfe bei Anträgen und finanziellen Fragen über Schuldner-, Insolvenz- und Baufachberatung bis hin zu Begegnungs- und Gemeinschaftsangeboten. Mit dem Ende der Projektlaufzeit im Dezember schließt der Caritasverband nach mehr als fünf Jahren dieses Kapitel seiner Fluthilfe.
„Der Wiederaufbau im Ahrtal besteht nicht nur aus Straßen, Brücken und Gebäuden. Es geht vor allem um die Menschen, die hier leben und die nach der Katastrophe ihr Leben neu ordnen mussten. Die Caritas-Fluthilfe hat sie über Jahre auf diesem Weg begleitet, ihnen Halt gegeben und Gemeinschaft geschaffen. Vieles davon bleibt, auch wenn das Projekt nun endet“, so Herber.
Der Staatssekretär betonte zugleich, dass der Wiederaufbau im Ahrtal eine zentrale Aufgabe der Landesregierung bleibe. Vieles sei bereits geschafft, zugleich liege noch Arbeit vor dem Land und der Region. „Unsere Verantwortung für das Ahrtal endet nicht mit diesem Abschiedsfest. Die Region ist und bleibt ein Schwerpunkt der Landesregierung. Wir werden den Wiederaufbau weiter verlässlich begleiten“, sagte Herber.