„Mit dem Regionalen Zukunftsprogramm unterstützen wir gezielt die nachhaltige Entwicklung von Regionen und Kommunen, die vor strukturellen Herausforderungen stehen. Die schnelle und unbürokratische Förderung soll dazu beitragen, dass die Lebensverhältnisse und der gesellschaftliche Zusammenhalt vor Ort langfristig gestärkt werden und die Regionen ihr eigenes Potenzial entfalten können“, sagte Innenminister Michael Ebling.
Die Zahl der bewilligten Einzelmaßnahmen variiert je nach Kommune und der individuellen Schwerpunktsetzung. Im Durchschnitt fließt rund die Hälfte der Fördermittel in Projekte zur Stärkung der kommunalen Infrastruktur und des gesellschaftlichen Zusammenhalts vor Ort. Die übrigen Mittel kommen Maßnahmen des Klimaschutzes und der Klimaanpassung sowie Projekten zur wirtschafts-, agrar- und verkehrsstrukturellen Entwicklung zugute.
Die Verbandsgemeinde Winnweiler plant insgesamt 35 verschiedene Maßnahmen. Die Gemeinde möchte die Mittel unter anderem für die energetische Sanierung mehrerer Grundschulen und Kitas in Wartenberg-Rohrbach, Börrstadt und in Glan-Münchweiler einsetzen. Außerdem sollen mehrere Gehwegbrücken in der Verbandsgemeinde erneuert werden. Für diese Maßnahmen erhält die Verbandsgemeinde rund 600.000 Euro.
In der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach fließen die Landesmittel in insgesamt 18 Maßnahmen. So soll etwa eine halbe Millionen Euro für die Erneuerung der Elektronik, der Bühnentechnik und der Sicherheitsbeleuchtung in der Mehrzweckhalle Miesenbach eingesetzt werden. Weitere 100.000 Euro werden für die Errichtung eines Multifunktionsplatzes in der Ortsgemeinde Niedermohr bereitgestellt.
Das Regionale Zukunftsprogramm „Regional. Zukunft. Nachhaltig.“ wurde im Februar 2025 vom rheinland-pfälzischen Landtag beschlossen und ist mit einem Gesamtbudget von 200 Millionen Euro ausgestattet.