„Das Land Rheinland-Pfalz pflegt eine enge Partnerschaft mit der Marine, insbesondere mit der Fregatte ‚Rheinland-Pfalz‘. Ich freue mich, dass die Werftarbeiten gut vorangehen, die dafür Sorge tragen, dass die Fregatte ihren Dienst für die Bundeswehr auch in Zukunft leisten kann“, sagte Staatssekretär Daniel Stich.
Zur Routinewartung und für Instandsetzungsarbeiten liegt die Fregatte zurzeit in der Werft in Wilhelmshaven. Die Besatzung begleitet die Werftzeit und wird danach ein runderneuertes Schiff auf See führen. Bis zum Ende des Werftaufenthalts steht die Fregatte unter dem Kommando des Ersten Offiziers, Fregattenkapitän Karolin Zaplo. Der bisherige Kommandeur, Fregattenkapitän Dirk Matheis, hat das Kommando am 6. März 2025 abgegeben.
„Als Kommandant der Fregatte ‚Rheinland-Pfalz‘ hat Dirk Matheis große Verantwortung übernommen und zusammen mit der Besatzung zahlreiche Herausforderungen gemeistert. Für diese gemeinsamen Verdienste und die intensive Partnerschaft bedanke ich mich im Namen der gesamten Landesregierung. Die Besatzung an Bord wollen wir auch künftig bei ihren Aufgaben unterstützen. Für ihre weiteren Einsätze wünschen wir gutes Gelingen und stets eine gesunde Rückkehr“, so Staatssekretär Stich.
Die Fregatte „Rheinland-Pfalz“ ist Teil des 4. Fregattengeschwaders der Einsatzflottille 2 der Deutschen Marine, in dem alle Fregatten der Klasse F125 beheimatet sind. Zum möglichen Aufgabenspektrum der Klasse F125 gehört unter anderem die Seeraumüberwachung in Krisenregionen. Bei seinem Besuch nahm Staatssekretär Stich auch an einer Überfahrt mit einem „Buster“-Boot zum Marinestützpunkt Wilhelmshaven teil, das etwa zum Transport von Boardingteams und zur Seenotrettung genutzt wird. Abschließend hat der Staatssekretär den Einsatzgruppenversorger „Berlin“ besichtigt, der die Einsatzverbände auf See unter anderem mit Kraftstoff, Verpflegung, Material und Munition versorgt und medizinische Spezialkapazitäten bereithält.