„Die Verbandsgemeinde Ruwer möchte die Mittel dafür einsetzen, den Klimaschutz voranzutreiben, Energiekosten dauerhaft zu senken und gleichzeitig die kommunale Infrastruktur vor Ort zu stärken. Gerade im ländlichen Raum ist es wichtig, öffentliche Einrichtungen modern, effizient und attraktiv zu gestalten, um Lebensqualität zu sichern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern“, sagte Innenminister Michael Ebling. Unter anderem sei geplant, Bürgerhäuser und Mehrzweckhallen in verschiedenen Ortsgemeinden zu ertüchtigen und die Straßenbeleuchtung in verschiedenen öffentlichen Einrichtungen auf LED umzurüsten.
Mit dem Regionalen Zukunftsprogramm unterstützt das Land gezielt die nachhaltige Entwicklung von Regionen und Kommunen, die vor strukturellen Herausforderungen stehen. Die Zahl der bewilligten Einzelmaßnahmen variiert je nach Kommune und der individuellen Schwerpunktsetzung. Im Durchschnitt fließt rund die Hälfte der Fördermittel in Projekte zur Stärkung der kommunalen Infrastruktur und des gesellschaftlichen Zusammenhalts vor Ort. Die übrigen Mittel kommen Maßnahmen des Klimaschutzes und der Klimaanpassung sowie Projekten zur wirtschafts-, agrar- und verkehrsstrukturellen Entwicklung zugute.
Bereits im Dezember hatte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt in der Verbandsgemeinde Hermeskeil (Landkreis Trier-Saarburg) einen weiteren Förderbescheid aus dem Regionalen Zukunftsprogramm über 2,6 Millionen Euro überreicht. Die Fördermittel dort kommen rund 22 Maßnahmen zugute.
Das Regionale Zukunftsprogramm „Regional. Zukunft. Nachhaltig.“ wurde im Februar 2025 vom rheinland-pfälzischen Landtag beschlossen und ist mit einem Gesamtbudget von 200 Millionen Euro ausgestattet.