BfV-Broschüre zu aktuellen Bedrohungen im Cyberraum
© iStock/Pakpoom Makpan

Cyberangriffe stellen eine der größten Herausforderungen für die innere Sicherheit dar. Staatliche oder staatlich gesteuerte Akteure nutzen Cyberangriffe zur Spionage, Sabotage und Manipulation. Ziele sind Politik und Verwaltung, Militär, Wirtschaft und Wissenschaft sowie kritische Infrastrukturen. Auch Einzelpersonen in Schlüsselpositionen stehen im Fokus.
Mit den Angriffen wird die Absicht verfolgt, Infrastrukturen zu sabotieren, sensible Daten und innovatives Know-how zu stehlen und demokratische Prozesse zu beeinflussen. So wollen fremde Staaten wirtschaftliche, technologische und militärische Vorteile erlangen und globale Machtinteressen durchsetzen.
Die Auswirkungen erfolgreicher Cyberangriffe können entsprechend von kleineren Störungen der Betriebsabläufe über den Abfluss sensibler Informationen bis hin zum Komplettausfall kritischer Infrastrukturen reichen.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat eine Broschüre „Cyberangriffe – Gefahren, Risiken und Schutz vor staatlich gesteuerten Attacken“ veröffentlicht. Diese gibt einen Überblick über die aktuelle nachrichtendienstliche Bedrohungslage im Cyberraum. Neben den Motiven und Vorgehensweisen einzelner Länder macht das BfV darauf aufmerksam, wie es Cyberangriffen begegnet.