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Ebling: Erfolgreicher Abschluss der ROADPOL-Kontrollwoche „Seatbelt“

Rheinland-Pfalz hat sich im Rahmen der europaweiten Kontrollwoche „Seatbelt“ an umfangreichen Maßnahmen zur Verkehrssicherheit und zur Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer beteiligt. Im Zeitraum vom 9. bis zum 15. März kontrollierte die Polizei in Rheinland-Pfalz insgesamt 3.718 Fahrzeuge, wobei 1.027 Verstöße gegen die Gurtpflicht festgestellt wurden.

„Ein kleiner Handgriff kann im Ernstfall Leben retten. Denn wer sich im Auto anschnallt, schützt nicht nur sich selbst, sondern leistet auch einen aktiven Beitrag für mehr Verkehrssicherheit.  Die ROADPOL-Kontrollwochen sollen Risiken reduzieren und das Bewusstsein für die eigene Verantwortung im Straßenverkehr stärken. Ein besonderer Dank gilt dabei dem Engagement unserer Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, die dazu beitragen, dass die enge europäischen Zusammenarbeit im Rahmen von ROADPOL ein Erfolgsmodell bleibt“, betonte Innenminister Michael Ebling. 

ROADPOL (European Roads Policing Network) ist ein Zusammenschluss der europäischen Verkehrspolizeien mit dem Ziel, die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten europaweit zu senken. Mehrmals im Jahr organisiert das Netzwerk länderübergreifende Themenwochen, die jeweils bestimmten Unfallursachen gewidmet sind. 

Unter dem Motto „Seatbelt“ stand in der vergangenen Woche die Anschnallpflicht im Fokus. Die europaweiten Kontrollmaßnahmen sollten die Verkehrsteilnehmer für die lebenswichtige Bedeutung des Sicherheitsgurtes sowie die Kindersicherung sensibilisieren. Der Sicherheitsgurt gehört zu den wichtigsten Sicherheitseinrichtungen im Fahrzeug und reduziert nach Erkenntnissen der Verkehrssicherheitsforschung nachweislich das Risiko tödlicher Verletzungen bei Verkehrsunfällen. In Rheinland-Pfalz beteiligten sich Polizeikräfte der verschiedenen Präsidien, um Verstöße konsequent aufzudecken und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. 

Die Bilanz der Schwerpunktkontrolle zeigt zudem eine deutliche Wirkung, die weit über das eigentliche Ziel hinaus geht. Außer den Verstößen gegen die Anschnallpflicht, stellten die Beamtinnen und Beamten im Rahmen der umfangreichen Kontrollen fünf Fälle von illegalen Aufenthalten beziehungsweise Schleuserdelikten sowie drei Fälle von Eigentumsdelikten fest. Zusätzlich kontrollierte die Polizei insgesamt neun per Fahndung gesuchte Personen und stellte in vier weiteren Fällen Drogen sicher.

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