Nach einem ökumenischen Gottesdienst beginnt der Ruanda-Tag offiziell um 11.30 Uhr auf der Bühne auf dem Domfreihof. Die Eröffnung übernehmen Innenminister Roger Lewentz, der Landrat des Kreises Trier-Saarburg, Günther Schartz, der Trierer Oberbürgermeister Wolfgang Leibe und Dr. Richard Auernheimer, Präsident des Partnerschaftsvereins Rheinland-Pfalz-Ruanda. Das Partnerland ist durch Innenstaatssekretärin Assumpta Ingabire vertreten.
Kern des Ruanda-Tages sind vielfältige Präsentationen von Schulen und Vereinen zu ihren Projekten in der jeweiligen Partnerschaft. Parallel zum Programm auf dem Domfreihof findet in der Dominformation und in der Volkshochschule (Raum 005) ein Vortragsprogramm zu Themen rund um die Partnerschaft statt. Neben Informationen zur aktuellen Lage in Ruanda wird es unter anderem Vorträge und Diskussionen zur ruandischen Entwicklungsstrategie, zur Entwicklungspolitik und zum fairen Handel, zu Bauprojekten sowie zur Versöhnungsarbeit in dem Partnerland geben. Eine Diskussionsrunde beleuchtet die Situation 25 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda.
Die kleinen Gäste können kunterbunte Miniatur-Schulhäuser gestalten, die um 15 Uhr auf der Bühne versteigert werden. Die Erlöse aus dieser Aktion fließen in Schulbauprojekte in das rheinland-pfälzische Partnerland. Um 17.30 Uhr zeigt das Broadway Filmtheater den englischsprachigen Film „Africa United".
Der Ruanda-Tag wird künstlerisch eingerahmt von den Ensembles „Karame“, „Umucyo“, dem „Hope Theatre Nairobi“ und von der „Phoenix Foundation", dem Jugend-Jazzorchester Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Frank Reichert.
Der Ruanda-Tag präsentiert die seit 1982 bestehende Partnerschaft zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und der Republik Ruanda einmal pro Jahr in einer rheinland-pfälzischen Kommune. Der Tag 2019 ist eine gemeinsame Veranstaltung des für die Partnerschaft zuständigen Ministeriums des Innern und für Sport, dem Partnerschaftsverein Rheinland-Pfalz/Ruanda sowie der Stadt Trier und des Landkreises Trier-Saarburg.
