„Die in Arzfeld geplanten Maßnahmen stehen beispielhaft für den Anspruch des Landes, die Kommunen beim Wiederaufbau ebenso wie bei der langfristigen Stärkung ihrer Ortskerne verlässlich zu unterstützen. Investitionen in Begegnungsorte und eine funktionierende Infrastruktur schaffen Sicherheit, stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt und machen unsere Gemeinden widerstandsfähiger für die Zukunft“, so der Minister. Der Durchlass, über den der Enz-Radweg führt, war während der Flut im Sommer 2021 an mehreren Stellen schwer beschädigt worden.
Der Verbandsgemeinde Arzfeld werden aus dem Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren - Aktive Stadt“ Fördermittel über rund 4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die Verbandsgemeinde plant, die Mittel insbesondere für den Neubau des Dorfgemeinschaftshauses in der Ortsgemeinde Arzfeld zu nutzen. Zudem erhält die Verbandsgemeinde weitere 377.000 Euro aus dem Sondervermögen ‚Aufbauhilfe 2021‘ für die Instandsetzung des Enz-Durchlasses in der Ortsgemeinde Arzfeld.
Die Ortsgemeinden Bickendorf und Wolsfeld (beide Eifelkreis Bitburg-Prüm) erhalten jeweils Fördermittel aus dem Investitionsstock. „Die Ortsgemeinde Bickendorf erhält aus dem Landesprogramm 1,2 Millionen Euro für den Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses. Der Ortsgemeinde Wolsfeld stellt das Land aus dem gleichen Förderprogramm 946.000 Euro für den Umbau und die energetische Sanierung des ehemaligen Raiffeisenlagers zu einem Gemeinschaftshaus zur Verfügung. Beide Maßnahmen tragen dazu bei, lebendige Treffpunkte im Ort zu schaffen, das Miteinander zu stärken und die Lebensqualität im ländlichen Raum nachhaltig zu verbessern“, sagte Ebling.
Mit dem Investitionsstock unterstützt das Land die Entwicklung der Städte und Gemeinden, wo andere Förderinstrumente nicht greifen. Typische Fördermaßnahmen sind Um- und Ausbaumaßnahmen an Verwaltungsgebäuden, Dorfgemeinschafts- und Bürgerhäusern, innerörtlichen Anlieger- und Erschließungsstraßen sowie kommunalen Friedhöfen. Im Jahr 2025 standen im Investitionsstock dafür insgesamt 48 Millionen Euro zur Verfügung.