| Städtebauförderung / Landkreis Ahrweiler

Ortsgemeinde Ahrbrück in Städtebauförderprogramm aufgenommen

Die Ortsgemeinde Ahrbrück (Landkreis Ahrweiler) wird mit dem Konversionsgebiet „Brohl Wellpappe“ in das Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Nachhaltige Stadt“ aufgenommen. Das teilte Innenminister Michael Ebling der Gemeinde per Schreiben mit. Ziel des Programms „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ ist es Innenstädte und Stadtteilzentren nachhaltig zu stärken und zu beleben. Mit der Programmaufnahme kann Ahrbrück erstmals Fördermittel aus dem Bereich der Städtebauförderung beantragen.

„Die geplante Konversion des ehemaligen Brohl-Wellpappe-Areals leistet einen wichtigen Beitrag zur städtebaulichen Entwicklung der Ortsgemeinde Ahrbrück und hat zugleich eine besondere Bedeutung für den Wiederaufbau und die Schaffung von Wohnraum nach der Flutkatastrophe 2021. Gerade im Ahrtal ist die Städtebauförderung ein zentraler Baustein, um kommunale Infrastruktur nachhaltig neu aufzubauen. Die Entwicklung des ehemaligen Industrieareals eröffnet die Chance, neue Impulse für Wohnen und Ortsentwicklung zu setzen und dabei klima- und zukunftsgerechte Lösungen zu realisieren“, sagte Innenminister Michael Ebling.

Im ersten Schritt sind dabei eine qualifizierte und zügige Vorbereitung der städtebaulichen Gesamtmaßnahme wichtig. Im Sinne einer gesamtstädtischen Entwicklung und unter Berücksichtigung bestehender Entwicklungsansätze, stehen hierbei zunächst die vorbereitenden Untersuchungen einschließlich des unter Einbeziehung der Bewohnerschaft zu erarbeitende städtebauliche Entwicklungskonzept im Vordergrund. 

„Das Programm ‚Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Nachhaltige Stadt‘ ist ein Förderinstrument, das Städte und Gemeinden bei der Bewältigung von wirtschaftlichen, demographischen und sonstigen strukturellen Veränderungsprozessen unterstützt. Dabei werden die Kommunen dazu aufgerufen, sich aktiv an der Gestaltung ihrer Stadt- und Ortskerne zu beteiligen und diese auf lange Zeit zu lebens- und liebenswerten Orten zu machen“, so Ebling.

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